Bärensteine & Rauenstein – Schöne Wanderung in der Sächsischen Schweiz

4. Mai 2020
Panoramaausblick auf die Bärensteine in der Sächsischen Schweiz

Zuletzt aktualisiert am 9. August 2020

Besonders schöne Wanderziele in der Sächsischen Schweiz sind die Bärensteine und der Rauenstein. Sie alle liegen auf der südlichen Elbseite zwischen Rathen und Wehlen. Wir nehmen dich mit auf eine etwa 13 Kilometer lange Wanderung über verschiedenes Terrain, für die du je nach Pausenzeiten etwa 4 Stunden brauchst.

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Weißig – Parkplatz und Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für die Wanderung ist das Dorf Weißig in der Sächsischen Schweiz. Hin kommst du am einfachsten über die Autobahn A17, Pirna und den Ort Struppen. Von Dresden aus benötigst du zwischen 30 und 45 Minuten für die Anfahrt nach Weißig.

Panoramablick auf die Bärensteine

Schon vom Parkplatz aus kannst du die Bärensteine sehr gut erkennen

Direkt nach dem Ortseingang kommt eine Bushaltestelle mit einigen kostenfreien Parkplätzen. Sind diese belegt, fährst du einfach wenige Meter weiter die Hauptstraße entlang, bis du zu einem größeren, kostenpflichtigen Parkplatz gelangst. Für ein Tagesticket zahlst du hier faire 3 Euro (Stand Mai 2020).

Wanderroute

Die Wanderung welche wir dir hier beschreiben, umfasst etwa 13 Kilometer. Wenn du lediglich die Bärensteine oder den Rauenstein besuchen willst, ist das kein Problem – die Route gibt das ohne Weiteres her.

Erster Abschnitt – Weg zum kleinen Bärenstein

Deine Wanderung beginnt am kostenpflichtigen, zweiten Parkplatz. Von dort folgst du zunächst dem Weg am Feld entlang bis zum Rauenstein. Diesen beachtest du zunächst nicht weiter, sondern läufst geradeaus links am Rauenstein weiter. Schon kurz darauf zweigt ein schmaler Weg nach links in einen Grund ab, der mit einem roten Strich markiert ist. Diese Wandermarkierung dient für die nächste Zeit als Orientierung.

Waldweg zum kleinen Bärenstein

Der Wanderweg führt dich hinab in ein Tal, wieder ein Stück hinauf und um ein paar Biegungen. Schon nach kurzer Zeit befindest du dich in einem Nadelwald, wo du dem Weg mit der roten Markierung weiter folgst. Am Waldrand hast du über das Feld hier auch einen schönen Blick auf den Lilienstein, wo du das ein oder andere schöne Foto machen kannst.

Rapsfeld mit dem Lilienstein im Hintergrund

Als weitere Markierung dient dir nach einer Weile ein Felsmassiv, was sich rechts vom Weg befindet und der Ausläufer des großen Bärensteins ist. Zusätzlich wird dir mit Sicherheit eine kleine Holzhütte direkt am Felsen auffallen. Hier kommst du später nochmals vorbei, zunächst folgst du weiter dem rot gekennzeichneten Weg bis zu einer Kreuzung.

Hier verlässt du den markierten Weg, biegst links ab und verfolgst die Route auf dem sogenannten Schneiderweg bis hinauf zur Bärensteinstraße und einem alten Parkplatz mit Schlagbäumen. Dort liegt heute hauptsächlich aufgestapeltes Holz herum. Rechterhand vom Parkplatz zweigt ein Weg ab, dem du für den Aufstieg zum kleinen Bärenstein immer weiter folgst. Je höher du kommst, desto steiler wird der Weg. Über Stock und Stein wanderst du letztlich auch über Metallstufen nach oben zum kleineren der beiden Bärensteine.

Der kleine Bärenstein

Felswand am kleinen Bärenstein

Auf dem kleinen Bärenstein findest du gleich zu Beginn viele Überreste von Mauern und eines Hauses. Hier befand sich früher wohl eine Raststätte für Wanderer, die jedoch schon ewig nicht mehr zu existieren scheint. Vom kleinen Bärenstein hast du einen hervorragenden Ausblick auf die Festung Königstein, den Lilienstein sowie auf der anderen Seite zum großen Bärenstein.

Ausblick auf Großen Bärenstein

Vom kleinen Bärenstein hast du eine schöne Sicht auf den benachbarten großen Bärenstein

Du wählst beim Abstieg nun, ob du direkt vom kleinen Bärenstein geradeaus hinunterläufst oder den gleichen Weg zurück gehst, bis du wieder an der Hauptstraße angekommen bist. So kannst du noch einen Halt am Jungfernsprung machen, einer weiteren Felsformation in direkter Umgebung.

Zweiter Abschnitt – Zwischenstopp am Jungfernsprung

Wir haben uns für den zusätzlichen Weg zum Jungfernsprung entschieden. Hierzu biegst du an der Hauptstraße rechts ab und folgst dieser etwa 300 Meter bis diese eine Linkskurve macht. Direkt in der Kurve verlässt du die Straße und biegst in den Wanderweg im Wald ein und bist schon kurz danach am Jungfernsprung, den du entweder umlaufen oder besteigen kannst. Anschließend hältst du dich rechterhand, bis du am Feld rauskommst. Hier orientierst du dich immer an der Waldgrenze und läufst den Weg nach rechts.

Moosbewachsener Baumstumpf am Wegesrand

Nach einem guten Stück erreichst du eine Parkbank direkt am Feld. Hier würdest du rauskommen, wenn du den Weg vom kleinen Bärenstein direkt absteigst und nicht den Umweg über den Jungfernspund nimmst.

Dritter Abschnitt – Weiter zum großen Bärenstein

Du folgst zunächst dem schmalen Weg am Waldrand weiter, bis du wieder auf den Hauptwanderweg stößt, der mit dem roten Strich gekennzeichnet ist. Hier biegst du rechts in den Wald ab. Schon nach wenigen Minuten kommst du erneut zu der Kreuzung, an der du bereits warst. Jetzt wanderst du links in Richtung Felsmassiv und Holzhütte. Vorhin bist du ebenfalls links in Richtung Straße bzw. altem Parkplatz abgebogen – allerdings aus der Gegenrichtung kommend.

Wanderweg an der Waldgrenze zwischen den Bärensteinen

Dem Weg an der Hütte vorbei folgst du nun weiter um den großen Bärenstein herum. Einen einfachen Wanderweg wie beim kleinen Bärenstein gibt es hier leider nicht. Dennoch kannst du über einen alten Kletterpfad auf den großen Bärenstein gelangen. Das haben wir jedoch nicht ausprobiert und können dir deshalb auch keine weiteren Infos geben.

Holzhütte und Ausläufer des großen Bärensteins

Dieser kleinen Holzhütte begegnest du auf dem Hin- und auch auf dem Rückweg

Der Waldweg entlang der kleinen Holzhütte ist der Hermann-Schneider-Weg. Diesem folgst du nun ein ganzes Stück bis nach Wehlen in die Robert-Sterl-Straße. Diese Straße macht zunächst eine Rechts- und gleich darauf eine scharfe Linkskurve. Danach biegst du rechts den Weg hinein zum letzten Abschnitt der Wanderung – dem Rauenstein. Die Bärensteine lassen wir ab dieser Stelle hinter uns.

Vierter Abschnitt – Auf zum Rauenstein

Begehbares Felsplateau auf dem Rauenstein

Der Weg von Wehlen hinauf zum Rauenstein ist von Beginn an mit einem gelben Strich markiert, an dem du dich nun orientieren kannst. Bis zum Rauenstein geht es über dessen Ausläufer nun stetig bergauf. Oben angekommen bewegst du dich weiter über Treppen und Felsen dem Weg entlang.

Metallstufen hinauf zum Rauenstein

Hier hast du im Prinzip die ganze Zeit die Möglichkeit, eine tolle Aussicht zu genießen, Fotos zu schießen oder eine ausgiebige Rast zu machen. Linkerhand siehst du sehr schön die alten Steinbrüche des Elbsandsteingebirges und auch die Bastei. Rechts blickst du auf die Bärensteine, den Königstein und Lilienstein. Bei unserer Wanderung kamen noch die gelben Rapsfelder hinzu, was die Aussicht nicht gerade getrübt hat. 😉

Der Rauenstein

Ausblick Steinbrüche und Bastei

An der vorderen Spitze des Rauensteins gibt es noch eine kleine Berggaststätte, die in den Sommermonaten geöffnet hat. Hier kannst du ebenfalls noch einkehren, wenn du noch nicht wieder zurück zum Auto möchtest. Das Angebot umfasst hier kleine Speisen wie Kaffee und Kuchen oder Bockwurst mit Bier oder Limo. Für eine Tasse Kaffee zahlst du zum Beispiel 2,10 Euro und für ein Paar Wiener mit Brötchen 3 Euro. Für die Lage aus unserer Sicht absolut angemessen. Vom Rauenstein hast du außerdem natürlich auch noch eine schöne Aussicht, so kannst du bereits auf den kleinen Feldweg blicken, der dich zurück zum Parkplatz führt.

Blick auf den Königstein sowie rechts die Bärensteine

Rückweg zum Parkplatz

Kurz vor der Gaststätte führt ein Weg mit vielen Treppenstufen linkerhand herunter. Diesem folgst du einfach, bis du am Lastenaufzug der Gaststätte stehst. Nun bist du im Prinzip am Ausgangspunkt des Rauensteins, an dem du zu Beginn deiner Wanderung bereits warst. Den Weg am Wald entlang folgst du nun zurück zum bezahlten oder kostenlosen Parkplatz – je nachdem, wo du dein Auto abgestellt hast. Im Rückblick siehst du nochmals die Bärensteine, den Rauenstein und hattest hoffentlich eine schöne Wanderung!

Blick vom Rauenstein Richtung Lilienstein und Weißig

Vom Rauenstein kannst du bereits wieder auf Weißig, den Parkplatz sowie den kleinen Wanderpfad schauen

Hast du Anmerkungen zur Route oder weitere Wandertipps in der Sächsischen Schweiz? Schreibe gern einen Kommentar!

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