Wien – Unsere liebsten Sehenswürdigkeiten & Tipps für deinen Städtetrip

19. Oktober 2023
Wien Sehenswürdigkeiten Tipps

Zuletzt aktualisiert am 1. Januar 2024

Wien steht für so viele Dinge: Kaffeehaus, Sachertorte, Fiaker oder auch einfach für Attraktionen wie Schloss Schönbrunn oder den Naschmarkt. Zu bieten hat Österreichs Hauptstadt genug, um mehrere Wochen hier zu verbringen. Wir nehmen dich hier einmal mit und stellen dir unsere liebsten Wien Sehenswürdigkeiten vor und geben obendrein noch ein paar Tipps für deinen Städtetrip nach Vienna.

Kurz & knapp: Das darfst du nicht verpassen

Möchtest du nur einen kurzen Überblick haben, welche Wien Sehenswürdigkeiten du aus unserer Sicht keinesfalls verpassen solltest, dann hast du zwar trotzdem irgendwie die Qual der Wahl, aber weißt zumindest ein bisschen Bescheid. Eh wir lange drumherum schreiben, möchten wir dir diese hier kurz und knapp auflisten. Weiter unten im Beitrag stellen wir alle Highlights noch detailliert vor.

  1. Schloss Schönbrunn
  2. Tiergarten Schönbrunn
  3. Hofburg
  4. Stephansdom
  5. Naschmarkt
  6. Belvedere
  7. Prater
  8. Besuch im Kaffeehaus

Suchst du für deinen Wien Städtetrip noch eine passende Bleibe? Schau unbedingt mal hier rein, da findest du garantiert etwas Passendes!

Vorderansicht Schloss Schönbrunn

Wie viele Tage in Wien bleiben?

Bevor wir ausführlich auf die einzelnen Wien Sehenswürdigkeiten eingehen und dir diese vorstellen, möchten wir eine grundsätzliche Frage thematisieren, die für deine Reiseplanung sehr wichtig ist. Wie viel Zeit sollte man für Wien einplanen? Österreichs Hauptstadt ist kein kleines Städtchen, welches du mal eben übers Wochenende erkunden kannst. Die Fülle an Attraktionen kann einen hier schnell überfordern. Bist du das erste Mal vor Ort und interessierst dich grundsätzlich für alles, dann empfehlen wir dir zwischen 5 und 7 Tagen. Während dieses Zeitraums kannst du dir die wichtigsten Wien Sehenswürdigkeiten anschauen und auch die ein oder andere Melange im Kaffeehaus genießen, ohne in Stress zu geraten. Willst du hingegen noch allerhand Museen bis ins letzte Detail ansehen, dann kann eine Woche durchaus knapp werden.

Für einen Kurztrip übers Wochenende wird es lediglich für einige wenige Highlights reichen. Warst du schon einmal in Wien, dann ist das natürlich etwas Anderes. Bist du hingegen das erste Mal überhaupt da, wirst du dich – gerade bei einer langen Anreise – sicherlich ärgern.

Hofburg Wien

Wien Sehenswürdigkeiten ausführlich vorgestellt

Schloss Schönbrunn & Gloriette

Von allen Wien Sehenswürdigkeiten musst du dir eine unbedingt anschauen: Schloss Schönbrunn. Die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger ist wohl DAS Highlight überhaupt, obwohl es noch unzählige weitere in Österreichs Hauptstadt gibt. Für die riesige Anlage, welche erst unter Kaiserin Maria Theresia ein wichtiges Zentrum der Monarchie wurde, benötigst du gut und gerne einen vollen Urlaubstag. Neben dem Inneren des Schlosses – von etwa 1.400 Räumen sind etwa 40 zu besichtigen – warten noch eine riesige Parkanlage, die Orangerie, ein Irrgarten, die Wagenburg sowie die Gloriette samt grandioser Aussicht auf dich.

Schlosspark Anlage Schönbrunn

Den reinen Park sowie das Schloss Schönbrunn von außen kannst du völlig kostenfrei besichtigen und umherlaufen. Ein Besuch im Inneren lohnt sich jedoch unbedingt! Hier wählst du aus verschiedenen Tickets aus, kannst dabei z.B. die Räumlichkeiten von Kaiser Franz Joseph, Sissi oder auch Maria Theresia besichtigen. Kaufe dir unbedingt vorab dein Ticket samt ausgewähltem Zeitslot, um lange Warteschlangen zu vermeiden!

Hier kannst du eine Führung durch Schloss & Park buchen und vermeidest obendrein lange Wartezeiten

Mehr erfahren: Schloss Schönbrunn Wien

Gloriette Schlosspark Schönbrunn

 

Tiergarten Schönbrunn

Der Tiergarten Schönbrunn ist der älteste Zoo der Welt und aus unserer Sicht eine der Top Wien Sehenswürdigkeiten, die du keinesfalls verpassen solltest! Obwohl 1752 als Menagerie Schönbrunn gegründet, ist der Zoo nicht aus der Zeit gefallen, sondern verbindet ganz viel Tradition mit einer modernen, (weitestgehend) artgerechten Haltung. Für Familien eine perfekte Anlaufstelle, zumal es mit Pandabären, Eisbären und Co Tiere zu sehen gibt, die man nicht alle Tage bestaunen kann.

Mehr Infos liest du hier: Tiergarten Schönbrunn

Historischer Pavillon Tiergarten Schönbrunn

 

Großes Palmenhaus

Bist du in Schönbrunn unterwegs, dann wartet neben Schloss Schönbrunn samt Gloriette und dem beliebten Tiergarten noch ein weiteres Highlight: Das Große Palmenhaus, ein architektonisches Meisterwerk. Im Auftrag von Kaiser Franz Joseph I. entstand es in den 1880er Jahren und beherbergt noch heute – nach mehreren Renovierungen – zahlreiche tropische Pflanzen. Quer durch drei verschiedene Pavillons mit unterschiedlichen Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten erkundest du das 111 Meter lange Bauwerk aus Gusseisen und Glas.

Hier liest du mehr: Großes Palmenhaus Schönbrunn

Palmenhaus Schönbrunn

Rathaus Wien

Das Wiener Stadtbild prägt zweifelsfrei auch das Rathaus, das in der unmittelbaren Altstadt sehr präsent ist. Im Stile der Neogotik erbaut, ist hier einerseits der Bürgermeister und andererseits die Stadt- und Landesregierung untergebracht. Der 100 Meter hohe Turm wird bewacht vom sogenannten “Rathausmann”, einer riesigen eisernen Statue. Speziell im Sommer ist rund um das Rathaus viel los, bei unserem Besuch fand gerade das Filmfestival statt. Willst du an einer kostenlosen Führung teilnehmen, hast du montags, mittwochs und freitags jeweils 13:00 Uhr die Möglichkeit dazu.

Rathaus Wien

 

Burgtheater

Das Wiener Burgtheater befindet sich direkt gegenüber vom Rathauspark und ist nicht nur von innen besonders sehenswert. Optisch hat es eine gewisse Ähnlichkeit mit der Semperoper in Dresden. Das liegt vor allem am Architekten: Beide Bauwerke stammen von Gottfried Semper, das Burgtheater jedoch aus der Zeit zwischen 1874 und 1888. Zwischen Donnerstag und Sonntag kannst du täglich an einer Führung teilnehmen.

Burgtheater Wien

Votivkirche

Ein wahrer Prachtbau ist die imposante Votivkirche, mit einer Turmhöhe von 99 Metern die zweithöchste Kirche Österreichs (nach dem Stephansdom). Ihr Ursprung geht auf ein misslungenes Attentat auf den damals jungen Kaiser Franz Joseph I. zurück, was als eine Art Gottesgeschenk angesehen wurde. Damals spendeten wohl über 300.000 Bürger eine sogenannte “Votivgabe”, um den Bau der Kirche zu finanzieren. Die Votivkirche erkennst du schon von weitem, sie ist ein beeindruckendes Fotomotiv.

Votivkirche Wien

Volksgarten

Der Volksgarten verdankte seine Existenz wohl einst Napoleon. Der ließ die damalige Burg zerstören und an dem freigewordenen Platz eine Parkanlage “für das Volk” errichten. Heute ist der Volksgarten Wien äußerst beliebt bei Einheimischen und Besuchern – auch wir haben hier ein schönes Picknick gemacht. Besonders sehenswert sie die verschiedenen Pflanzen mit Widmung, die du überall verstreut siehst.

Volksgarten Wien Impression

Heldenplatz & Hofburg

Der riesige Komplex der Hofburg beginnt am großen Heldenplatz. Die Statuen von Prinz Eugen und Erzherzog Karl – jeweils auf ihren Pferden sitzend – bewachen den Platz. Ähnlich wie der Volksgarten entstand der freie Platz erst Anfang des 19. Jahrhunderts, als hier noch die Burgbastei stand. Tagsüber ist der Heldenplatz von Touristen übersät, am Abend ist die Hofburg von hier eindrucksvoll beleuchtet.

Heldenplatz Wien

Sprechen wir von der Hofburg, handelt es sich nicht um eine kleine Burg, die du mal eben besichtigen kannst. Die Habsburger Herrscher nutzten diesen Ort über 600 Jahre lang. Entsprechend groß und verschachtelt ist die Hofburg: Insgesamt 2.500 Räume, verteilt auf 18 Trakte und 19 Höfe umfasst der Komplex heute. Nur einen Bruchteil davon kannst du anschauen, diese haben es aber in sich. Ein paar Wien Sehenswürdigkeiten innerhalb der Hofburg wollen wir dir nun noch etwas näher vorstellen.

Entdecke hier während einer Führung die Hofburg und das Sisi-Museum

 

Spanische Hofreitschule

Nimmst du aus der Hofburg das Wiehern von Pferden wahr, dann hast du dich nicht verhört. Hier sind nämlich die Lipizzaner untergebracht, die täglich von der Spanischen Hofreitschule trainiert werden. Die Tiere kannst du beim Training oder auch während einer Vorführung bewundern. Im Rahmen einer Führung ist ebenso eine Stallbesichtigung möglich. Für uns persönlich war es jedoch nichts, viel Platz haben die Pferde leider nicht in ihrem Stall. Durch die Scheiben kannst du bei deinem Rundgang durch die Anlage der Hofburg ebenso einen Blick erhaschen.

Hier kannst du dir Tickets für eine Führung sichern

 

Prunksaal der Nationalbibliothek

Der Prunksaal der Nationalbibliothek zählt zu den schönsten historischen Bibliotheken weltweit. Unabhängig davon, ob du dich für Bücher interessiert, ist ein Besuch aus unserer Sicht absolut empfehlenswert! Kaiser Karl VI. veranlasste den Bau des Prunksaals zwischen 1723 und 1726 für seine Hofbibliothek. Der Prunksaal der Nationalbibliothek nimmt mit seiner Länge von über 70 Metern die komplette Front des Josefsplatzes ein, der Teil der Hofburg ist. Besonders ins Auge sticht die große Marmorstatue von Kaiser Karl VI. in der Mitte des Prunksaals. Insgesamt ist der Prunksaal eine der Wien Sehenswürdigkeiten, die vielleicht nicht ganz weit oben auf der To Do-Liste stehen, ein Besuch jedoch echt lohnenswert ist.

Prunksaal Nationalbibliothek Hofburg Wien

 

Kapuzinergruft

Etwas unheimlich wird es unterhalb der Kapuzinerkirche in der sog. Kapuzinergruft. Seit etwa 400 Jahren werden hier alle habsburgischen Herrscher einschließlich ihrer nächsten Verwandten hier bestattet. Lediglich Eingeweide und Herz lagern im Stephansdom bzw. der Augustinerkirche. In den Katakomben der Kapuzinergruft kannst du vor allem aufwändig verzierte Särge anschauen und eintauchen in die lange Geschichte der österreichischen Herrscher. Die letzte Beisetzung in der Kapuzinergruft Wien fand übrigens erst 1989 statt, als die ehemalige Kaiserin Zita starb.

Hier findest du weitere Infos: Kapuzinergruft

 

Zentralfriedhof von Wien

Wo wir gerade beim Thema Tod sind: Deutlich größer geht es auf dem Wiener Zentralfriedhof zu. Hier kannst du wahre Wanderungen unternehmen und bei Bedarf sehr viel Zeit verbringen. Seit 150 Jahren existiert der Zentralfriedhof, über 3 Millionen Menschen wurden hier bisher beigesetzt. Am interessantesten sind sicherlich die sogenannten Ehrengräber, die nur wenigen Persönlichkeiten zugestanden werden. Dazu zählen etwa Beethoven, Franz Schubert, Falco oder auch Udo Jürgens. Besonders spektakulär empfanden wir es nicht – wer aber eine besondere Beziehung zu einem der Berühmtheiten hatte, der stattet dem Grab natürlich einen Besuch ab.

Zentralfriedhof Wien

 

Besuch im Kaffeehaus, z.B. Café Central, Café Demel oder Café Landtmann

Wie etwa auch in Salzburg, hat Wien eine ausgeprägte Kaffeehauskultur. Einen Verlängerten oder eine Melange zu trinken und ein leckeres Stück Kuchen zu essen wird hier fast schon zelebriert. Hier gehört es dazu, sich Zeit zu nehmen. Besonders traditionsreich ist vor allem das Café Central mit seiner beeindruckenden Fassade. Persönlichkeiten wie Sigmund Freud, Leo Trotzki oder Hugo von Hofmannsthal zählten hier zu den Stammgästen, wobei Zeitungen in über 20 Sprachen auslagen. Willst du heute nachmittags spontan auf ein Käffchen vorbeischauen, wird daraus nichts. Online reservieren musst du deinen Tisch teilweise über Wochen im Voraus, spontan ist die Warteschlange vor dem Café 20-30 Meter lang. Entspannter geht es im Café Demel oder im Café Landtmann zu, die beide ebenso viel Charme versprühen und du ebenso leckeren Kaffee bekommst.

 

Staatsoper in Wien

Die beeindruckende Staatsoper wurde 1869 eingeweiht, war jedoch am Anfang bei den Einheimischen offenbar äußerst unbeliebt. Das änderte sich erst nach vielen Jahren, mittlerweile hat das Gebäude seinen festen Platz in der Wiener Innenstadt. Wir haben uns die Staatsoper aus Zeitgründen nur von außen angeschaut, allerdings kannst du dir das Innere mit dem Foyer und dem großen Zuschauerraum im Rahmen einer Führung ansehen. Am letzten Donnerstag vor Aschermittwoch findet hier traditionell der Wiener Opernball statt.

Staatstheater Wien

Albertina

Unweit der Staatsoper befindet sich mit der Albertina die größte Sammlung an Grafiken weltweit. Etwa 60.000 Zeichnungen und Aquarelle sowie mehr als eine Million Druckgrafiken aller bildenden Künstler aus den letzten Jahrhunderten sind hier vereint. Werke von bedeutenden Künstlern kannst du hier bestaunen, darunter Monet, Picasso, Cézanne, Klimt, Munch und vielen weiteren.

Albertina Wien

MuseumsQuartier (MQ) in Wien

Ebenso wie das Albertina Museum ist das MuseumsQuartier, kurz MQ, eine perfekte Wahl bei schlechtem Wetter in Wien. Das heißt nicht, dass sich ein Besuch bei Sonnenschein nicht lohnt! Für Kunst- und Kulturliebhaber ist das MQ perfekt: Mehr als 20 Museen auf einer Fläche von 60.000 Quadradmetern warten hier auf einen Besuch: Vom Leopoldmuseum über das Museum für Moderne Kunst, das Architekturzentrum und dem Tanzquartier bis hin zu einigen gastronomischen Einrichtungen gibt es hier allerlei zu entdecken. Hier kannst du gut und gerne einen vollen Tag oder auch deutlich mehr Zeit verbringen.

Hier sicherst du dir dein Ticket für das Leopold Museum und sparst dir die Warteschlange

Museumsquartier MQ

Spittelberggasse

Erkundest du lieber das urbane Wien und gehst auf Entdeckungsreise, dann ist der Spittelberg genau das Richtige für dich. Konkreter geht es um die Spittelberggasse, wo sich niedliche Biedermeierhäuschen aneinanderreihen. In der autofreien Zone warten zudem viele individuelle Läden, Cafés und Restaurants auf deinen Besuch. Von großen Restaurant- oder Kaufhausketten ist hier keine Spur.

 

Wiener Pestsäule & Öffentliche Bedürfnisanstalt Am Graben

Der Graben Wien ist eine echte Prachtstraße und Flaniermeile, wo du Häuser mit echt tollen Fassaden und zahlreiche Geschäfte vorfindest. Geprägt wird sie durch die Wiener Pestsäule, die anlässlich der Pestepidemie Ende des 17. Jahrhunderts hier errichtet wurde. Ein weiteres Highlight am Graben ist eine Toilette, offiziell die öffentliche Bedürfnisanstalt. Jetzt liest du mit Sicherheit: Eine Toilette als Sehenswürdigkeit? In der Tat ist sie im Jugendstil errichtet und war die erste Toilette ihrer Art in Wien. Noch heute kannst du hier kostenlos aufs Klo gehen.

Prachtstraße Am Graben Wien

 

Wiener Stephansdom

Der Stephansdom – von den Wienern schlicht “Steffl” genannt – ist eines der absoluten Wahrzeichen von Wien und mit 136 Metern Höhe die höchste Kirche Österreichs. Seine Geschichte reicht zurück bis ins 12. Jahrhundert, heute sind vor allem die beiden Türme sehenswert. Während im Nordturm die “Pummerin” auf dich wartet, eine der größten freischwingenden Kirchenglocken Europas, ist der Südturm der deutlich höhere und prädestiniert für eine grandiose Aussicht. Dafür musst du zwar einen schweißtreibenden Aufstieg auf dich nehmen, der sich aber voll und ganz lohnt!

Hier liest du weiter: Stephansdom

Stephansdom Stephansplatz Wien

Karlskirche

Die Karlskirche ist eine weitere Kirche in Wien, die auf deinen Besuch wartet. Ihre Geschichte geht zurück auf Kaiser Karl. Während der Pest starben tausende Wiener, sodass der Kaiser in seiner Verzweiflung eine Kirche versprach, wenn die Seuche endlich ein Ende hat. So kam es auch: Heute ist die Karlskirche eines der Hauptwerke des europäischen Barock und beeindruckt durch ein schönes Kuppelfresko.

Karlskirche Wien

Kuppelfresko Karlskirche Wien

Naschmarkt

Bist du in Wien, ist ein Besuch auf dem Naschmarkt fast schon Pflicht. Hier erlebst du typische Marktatmosphäre und kannst – passend zum Namen – naschen wie du möchtest. Süßigkeiten, Obst, Gemüse, Gewürze – hier findest du im Grunde alles, was das Herz begehrt. Wir waren am späten Vormittag auf dem Naschmarkt, als noch nicht allzu viel los war. Das war aus unserer Sicht ganz praktisch, da es da noch nicht so überlaufen war.

 

Haus des Meeres in Wien

Das Haus des Meeres ist neben dem Tiergarten Schönbrunn ein weiterer Zoo in Wien. Ursprünglich einer von mehreren alten Flaktürmen aus dem Zweiten Weltkrieg, kannst du dir heute etwa 10.000 verschiedene Tiere auf mehreren Stockwerken anschauen. Von Haien über Rochen und Komodo-Waranen sind allerhand spannende Tiere dabei, sodass sich ein Besuch für die ganze Familie lohnt. Ganz oben findest du zudem die 360° Ocean Sky Bar. Dort kannst du nicht nur kostenfrei eine tolle Wien Aussicht genießen, sondern auch lecker essen, bevor oder nachdem du dir das Haus des Meeres Wien angesehen hast.

Hier findest du weitere Infos: Haus des Meeres Wien

Koralle Impression

 

Belvedere

Ähnlich imposant wie das Schloss Schönbrunn ist das Belvedere, das ehemalige Sommerschloss von Prinz Eugen, welches als eines der Barockgebäude schlechthin gilt. Untergliedert ist es in das Obere und Untere Belvedere, die du beide anschauen kannst. Das Obere Belvedere diente Prinz Eugen nur zum Repräsentieren, wobei es heute eine Gemäldegalerie ist und Werke von berühmten Künstlern beherbergt, darunter Caspar David Friedrich, van Gogh, Monet oder Munch. Im Unteren Belvedere lebte der Prinz, heute bestaunst du hier unter anderem den Spiegelsaal, den Marmorsaal und eine Galerie. Zwischen den Schlössern liegt ein ebenso im Barockstil errichteter Garten, durch den du hindurchflanieren kannst. Die Warteschlangen an den Kassen ist entsprechend lang, weshalb du dir unbedingt vorab dein Ticket sichern solltest!

Hier sicherst du dir vorab ein Ticket für das Belvedere

Belvedere Wien

 

Hundertwasserhaus in Wien

Aus Wien stammt der berühmte Künstler Friedensreich Hundertwasser, von dem du sicherlich schon gehört hast. Entsprechend gibt es vor Ort auch eines seiner Projekte zu bestaunen: Das Hundertwasserhaus. Auf deinem Weg hierhin fällt das Gebäude zumindest von weitem gar nicht groß auf. Stehst du allerdings davor, ist es komplett anders als alle anderen. Hundertwasser hat hier seiner Kreativität freien Lauf gelassen. Es gibt keine wirklich Symmetrie, keine Geradlinigkeit, dafür jedoch Pflanzen und Bäume auf Balkonen und Dächern, dazu eine kunterbunte Fassade. Das Hundertwasserhaus ist jedoch kein Museum oder dergleichen, sondern ein ganz normales Wohnhaus. Entsprechend kannst du natürlich keine Privatwohnungen besichtigen, sondern das Hundertwasserhaus Wien lediglich von außen bestaunen. Auf deinem Weg zum Prater ein interessanter Zwischenstopp – zumindest haben wir es so empfunden.

Hundertwasserhaus Wien

Prater

Der Prater ist schon seit ungefähr 250 Jahren ein beliebtes Naherholungsgebiet der Wiener Bevölkerung. Schlenderst du hier entlang, erblickst du zahlreiche Radfahrer, Jogger oder auch Tennisspieler, die auf den Plätzen ihre Aufschläge trainieren. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts gibt es zudem auch eine Vielzahl an Vergnügungsstätten. Entsprechend zieht es Groß und Klein in den Wiener Prater, um sich zu vergnügen. Am berühmtesten ist mit Sicherheit das Riesenrad, welches als eines der Wahrzeichen Wiens gilt. Es wurde 1897 zur Feier des Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. eröffnet, steht allerdings bis heute – obwohl es wohl seit 1916 eine Abbruchgenehmigung gibt. Zu viele Besucher im Prater wollen mit dem Riesenrad fahren und die fantastische Aussicht aus über 60 Metern Höhe genießen.

Hier kannst du dir schnell und einfach dein Ticket für das Riesenrad besorgen

Riesenrad Prater

Ernst-Happel-Stadion

Das Ernst-Happel-Stadion im Wiener Prater ist das größte Stadion Österreichs und gleichzeitig das Nationalstadion des Landes. Hier finden allerlei Veranstaltungen statt – von Fußballspielen über Leichtathletik-Wettkämpfe bis hin zu Konzerten ist alles dabei. Bis 1992 hieß es aufgrund seiner Lage noch Praterstadion, seitdem trägt es den Namen eines bekannten österreichischen Fußballspielers und später -trainers, Ernst Happel. Bist du Fußballfan, dann ist dir vielleicht die Europameisterschaft 2008 noch im Gedächtnis, als Deutschland hier das Finale gegen Spanien verlor. Willst du einen Blick aufs Spielfeld und das Stadioninnere erhaschen, dann kannst du dir kostenfrei Zugang in die Besuchercorner verschaffen. Diese befindet sich gegenüber der Einfahrt zur Trabrennenbahn und ist von Montag bis Samstag zwischen 9:00 und 17:00 Uhr geöffnet. Wir hatten allerdings Pech, da noch Abbauarbeiten von einem Konzert stattfanden und der Zugang leider geschlossen war.

Ernst-Happel-Stadion Wien

Aussichtspunkte: Wien von oben

Als Großstadt mit so vielen Wien Sehenswürdigkeiten gibt es natürlich auch jede Menge Aussichtspunkte, von denen du einen schönen Blick hast. Die typischsten Ausblicke befinden sich vor allem in den eben vorgestellten Highlights. Sei es die Ocean Sky Terrasse auf dem Haus des Meeres, der Südturm im Stephansdom oder der Hügel hin zur Gloriette vor Schloss Schönbrunn. Abseits davon genießt du viele schöne Aussichten von den Rooftop Bars, von denen es auch in Wien einige gibt. Sie mögen vielleicht nicht so spektakulär sein wie in anderen Metropolen (etwa Barcelona oder Bangkok) und sind auch gar nicht vergleichbar. Die Sicht ist dennoch sehr gut und ein Besuch lohnt sich.

Hier haben wir dir einige Wien Aussichtspunkte zusammengestellt. Vielleicht ist ja der ein oder andere dabei, den du noch nicht kennst.

Stephansdom Wien von oben

 

Geld sparen in Wien mit Vienna Pass und City Card

Wien ist wunderschön und hat – wie eben dargestellt – auch unzählige Attraktionen zu bieten, wo man fast schon die Qual der Wahl hat. Die Kehrseite der Medaille: Wien ist auch nicht ganz billig, die meisten Wien Sehenswürdigkeiten kosten Eintritt. Machst du einen richtigen Sightseeing-Trip, dann lohnt sich definitiv die Vienna City Card oder einen der Touristen-Pässe. Sowas ist nicht unbedingt neu, in nahezu allen Großstädten (etwa in London oder Rom) gibt es derlei Angebote.

Vienna City Card

In Wien gibt es einerseits die Vienna City Card, welche das offizielle Angebot der hiesigen Tourismusbehörde darstellt. Hierbei kaufst du dir ein Ticket, welches dir Rabatt auf die meisten Wien Sehenswürdigkeiten gewährt und zudem die kostenfreie Fahrt mit den Öffis beinhaltet. Das ist besonders praktisch, denn mit dem Auto in Wien unterwegs zu sein ist nervig und auch sehr teuer (Parkplätze!). Optional kannst du noch den Flughafentransfer bzw. einen Hop-On Hop-Off Bus hinzubuchen. Der große Vorteil der Vienna City Card aus unserer Sicht: Damit sich der Preis amortisiert, musst du eine Attraktion nach der anderen besuchen, sondern kannst dir auch einfach in Ruhe ein paar aussuchen und diese Step by Step anschauen. Wenn du ein paar Ungewissheiten während deiner Reise hast – etwa besonders schlechtes Wetter oder ein Kleinkind, was nicht unbedingt in Sightseeing-Laune ist – dann ist dies eine gute Lösung. Das Manko bei der City Card: Kostenfreien Eintritt erhältst du damit nicht, lediglich einen Rabatt.

 

Vienna Pass & Flexi Pass

Möchtest du Warteschlangen überspringen und auch kostenfreien Eintritt, ohne viel nachdenken zu müssen, dann sind der Vienna Pass oder der Flexi Pass das Richtige für dich. Damit bekommst du kostenfreien Zugang zu den bekanntesten Wien Sehenswürdigkeiten. Beim Kauf wählst du lediglich aus, für wie viele Tage du den Pass erwerben möchtest. Hier kommt natürlich ein hübscher Betrag zustande, den du erst einmal wieder reinholen musst. Heißt: Der Pass lohnt sich genau dann, wenn du reines Sightseeing planst und so viele Attraktionen wie möglich besuchen willst. Etwas planbarer ist der Flexi Pass, wo du nicht Tage, sondern eine Anzahl an Highlights kaufst. Drei Eintritte kosten (Stand 2023) z.B. 56,00 Euro – für dich lohnen sich also vor allem drei Sehenswürdigkeiten, die besonders viel Eintritt kosten.

Hier kannst du den Vienna Pass direkt schnell und einfach erwerben

Hier findest du weitere Infos: Vienna City Card & Vienna Pass ausführlich vorgestellt

Wien Anreise: So kommst du hin

Die Reise nach Wien ist nicht unbedingt ein Katzensprung über die deutsche Grenze wie etwa nach Innsbruck, Bregenz am Bodensee oder auch Salzburg. Fährst du mit dem Auto aus Richtung München bzw. Passau und Salzburg, dann ist die Autobahn A1 die schnellste Route. Wir sind über Dresden und quer durch Tschechien mit dem Auto gefahren, was für uns am günstigsten war. Hierbei landest du auf der Donauuferautobahn A22. Bedenke, dass du in Österreich zwingend eine Autobahnvignette benötigst. Diese kaufst du entweder vorab online, über ADAC Verkaufsstellen oder einfach an einer der Tankstellen.

Ein Drehkreuz ist der Hauptbahnhof, wenn du dich für die Anreise nach Wien mit dem Zug entscheidest. Sämtliche Fernzüge halten am Hauptbahnhof, von wo du direkten Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz hast. Ebenso umweltfreundlich ist eine Fahrt mit dem grünen Flixbus. Von vielen Städten aus gelangst du nach Wien – teilweise allerdings erst nach vielen, vielen Stunden Fahrt. Am schnellsten geht es mit dem Flugzeug: Etliche Airlines wie Lufthansa, Austrian Airlines, Easyjet und Eurowings fliegen den internationalen Flughafen in Wien an. Von dort kommst du bequem mit zahlreichen Verbindungen in die Vienna Innenstadt.

Reist du mit dem Flugzeug nach Wien, so können wir dir uneingeschränkt diese Flugsuche empfehlen. Hier findest du alle verfügbaren Flüge, Anbieter und Preise. Schau doch mal rein!

 

Wien Unterkunft finden

Wie eben beim Thema Anreise geschrieben, ist das Thema Parkplatz elementar, sofern du mit dem eigenen Auto anreist. Parkplätze sind in Österreichs Hauptstadt sehr teuer und kosten bei einer Woche Aufenthalt schnell an die 100 Euro. Deshalb empfehlen wir dir definitiv eine Unterkunft, die einen Parkplatz bereithält oder dir eine preisgünstige Lösung anbieten kann. Viel Auswahl bleibt definitiv nicht, sofern du nicht weit außerhalb unterkommen möchtest. Kommst du mit dem Bus oder per Flugzeug, fällt das Thema Parkplatz natürlich weg. Ebenso wichtig ist natürlich eine recht zentrale Lage und ein kurzer Weg zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir haben lange gesucht und für unseren Fall diese Airbnb Unterkunft im 8. Bezirk (Josefstadt) gefunden, welche einen Parkplatz im Hinterhof hatte und sehr nah zur Tram gelegen ist. Sowohl Unterkunft, als auch Vermieter sowie Viertel waren herausragend und absolut empfehlenswert!

Hier findest du zahlreiche weitere Angebote: Wien Unterkünfte

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Hast du ergänzende Wien Sehenswürdigkeiten oder weitere Fragen im Vorfeld oder während deines Besuchs? Nutze gern den Kommentarbereich, wir freuen uns auf dein Feedback!

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